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Benediktiner

Detail der Millstätter HandschriftTafelbild der Heiligen KatharinaDurch die Gründung des Benediktinerklosters im Jahre 1070 erlangte Millstatt überregionale Bedeutung und wurde zum geistigen und kulturellen Mittelpunkt Oberkärntens.


Das Stiftsmuseum dokumentiert anhand von Farbphotos und Faksimilia das Skriptorium des Klosters, das eine überregionale Bedeutung besaß. Ausgestellt sind Faksimilia einzelner Seiten von sogenannten "Riesenbibeln" aus dem 11. Jht., der "Millstätter Handschrift", einer Sammelhandschrift mit frühmittelhochdeutschen Texten (Genesis, Exodus, Physiologus u.a. Werke), sowie Blätter des Millstätter Sakramentars, des Millstätter Evangeliars sowie des Millstätter Psalters. Ein Tafelbild der Hl. Katharina aus der Mitte des 15. Jhts. besitzt eine hohe künstlerische Qualität.

Dokumentiert werden auch Fragmente von zwei Handschriften, die in Einbänden von Büchern aus der Millstätter Bibliothek gefunden wurden: Fragmente des Nibelungenliedes aus der Mitte des 13. Jhts, und Fragmente des Heliandliedes aus der 2. Hälfte des 9. Jhts.

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