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Fremdenverkehr

Um die Mitte des 19. Jh. beginnt Millstatt, sich für den Fremdenverkehr zu öffnen.

1873: Durch die Eröffnung der Südbahn Marburg - Villach - Franzensfeste wird Millstatt für Feriengäste besser zugänglich. In den folgenden Jahrzehnten entstehen Seebäder, Gasthöfe und Hotels. Auch Adelige und begüterte Bürger entdecken den Ort als Ferienort und errichten sich Villen als Sommerresidenz in Millstatt.

1901: Das umgebaute ehemalige Ordensschloss wird als Hotel "Lindenhof" feierlich eröffnet.

ab 1914: Der Erste Weltkrieg bringt den Fremdenverkehr fast vollständig zum Erliegen.

Sprungturm.JPG1921: Millstatt wird offiziell zum Kurort. Durch die Errichtung von Tennisplätzen, Erweiterung des Strandbades und die Errichtung eines Sprungturmes (1931) soll der Ort für den Fremdenverkehr attraktiver gemacht werden.

ab 1939: Der Zweite Weltkrieg führt erneut zu wirtschaftlichen Einbußen für den Ort. Erst in den 50er Jahren kann sich der Kurort davon erholen.

1973: Die seit 1889 getrennten Gemeinden Millstatt und Obermillstatt werden wieder zu einer Großgemeinde vereint.

 

 

Tipp: Eine Dokumentation zur Entwicklung des Fremdenverkehrs in Millstatt ist im Heimatmuseum Obermillstatt zu sehen.

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