Der Kurort Millstatt
Der erste Gast kam 1869 nach Millstatt. Jedoch erst mit der Eröffnung der Südbahn Marburg – Villach – Franzensfeste wurde im Jahre 1873 Millstatt für den Fremdenverkehr endgültig entdeckt. Eine Reihe von Pionieren schufen in den folgenden Jahrzehnten Seebäder, Gasthöfe und Hotels, sodaß eine ständige Aufwärtsentwicklung des Gästezustromes zu verzeichnen war.
Die von 1850 – 1889 aus den Katastralgemeinden Millstatt, Großegg, Laubendorf, Obermillstatt und Matzelsdorf bestehende Marktgemeinde Millstatt wurde in die Gemeinden Millstatt und Obermillstatt geteilt.
Um die Jahrhundertwende bauten sich Adelige und begüterte Bürger aus den Städten der Monarchie feudale Sommervillen in Millstatt, die heute zum überwiegenden Teil als Hotels und Pensionen genutzt werden. Ein Förderungsverein nahm sich der Geschicke des aufblühenden Fremdenverkehrs an.
In Millstatt sind für 519 Einwohner 13 Gasthäuser sowie 320 Gästezimmer mit ca. 1000 Betten und 27 Küchen nachgewiesen.
Mit dem Bau der Tauernbahn wurde Millstatt nun auch für Gäste aus Deutschland leichter erreichbar.
Doch der erste Weltkrieg brachte den Fremdenverkehr fast gänzlich zum Erliegen.
Nach Überwindung der Nachkriegsschwierigkeiten wurden ab 1920 wesentliche infrastrukturelle Baumaßnahmen vorgenommen: Bau des Strandbades (1925–1928), des Sprungturmes (1930) und der Tennisplätze. Weiters Bau der Hochquellen-Wasserleitung (1927) sowie der Auffahrtsstraßen nach Obermillstatt und Laubendorf (1924/25) sowie der Auffahrtsstraßen Dellach – Sappl (1930).
Millstatt wird Kurort. (1921)
In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg hatte sich der Fremdenverkehr stark entwickelt. Erst die Wirtschaftskrise 1929 und die 1000-Mark-Sperre 1933 brachten für die folgenden Jahre schwere wirtschaftliche Schäden.
Der zweite Weltkrieg löste für den Fremdenverkehr erneut große Einbußen aus. In den Nachkriegsjahren waren zahlreiche Hotels und Gasthöfe von den Besatzungstruppen und später von Flüchtlingen belegt.
Erst mit Abzug der Besatzungsmacht im Jahre 1950 konnte an einen Wiederaufbau des Kurortes und aller für den Fremdenverkehr notwendigen Einrichtungen gegangen werden.
Ab 1967 wurden die ersten Baumaßnahmen zur Entwicklung einer Ringkanalisation begonnen, um die Badequalität des Sees zu erhalten.
Mit Beschluß des Kärntner Landtages wurden die beiden im Jahr 1889 getrennten Gemeinden Millstatt und Obermillstatt unter Abtrennung der KG Großegg und der Ortschaft Starfach am 01.01.1973 wieder zu einer Großgemeinde vereint.
Um die Jahrhundertwende bauten sich Adelige und begüterte Bürger aus den Städten der Monarchie feudale Sommervillen in Millstatt, die heute zum überwiegenden Teil als Hotels und Pensionen genutzt werden. Ein Förderungsverein nahm sich der Geschicke des aufblühenden Fremdenverkehrs an.
In Millstatt sind für 519 Einwohner 13 Gasthäuser sowie 320 Gästezimmer mit ca. 1000 Betten und 27 Küchen nachgewiesen.
Mit dem Bau der Tauernbahn wurde Millstatt nun auch für Gäste aus Deutschland leichter erreichbar.
Doch der erste Weltkrieg brachte den Fremdenverkehr fast gänzlich zum Erliegen.
Millstatt wird Kurort. (1921)
In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg hatte sich der Fremdenverkehr stark entwickelt. Erst die Wirtschaftskrise 1929 und die 1000-Mark-Sperre 1933 brachten für die folgenden Jahre schwere wirtschaftliche Schäden.
Der zweite Weltkrieg löste für den Fremdenverkehr erneut große Einbußen aus. In den Nachkriegsjahren waren zahlreiche Hotels und Gasthöfe von den Besatzungstruppen und später von Flüchtlingen belegt.
Erst mit Abzug der Besatzungsmacht im Jahre 1950 konnte an einen Wiederaufbau des Kurortes und aller für den Fremdenverkehr notwendigen Einrichtungen gegangen werden.
Ab 1967 wurden die ersten Baumaßnahmen zur Entwicklung einer Ringkanalisation begonnen, um die Badequalität des Sees zu erhalten.
Mit Beschluß des Kärntner Landtages wurden die beiden im Jahr 1889 getrennten Gemeinden Millstatt und Obermillstatt unter Abtrennung der KG Großegg und der Ortschaft Starfach am 01.01.1973 wieder zu einer Großgemeinde vereint.