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St. Georgsritter-Orden

1469 - 1598 n. Chr.
Kaiser Friedrich III., der letzte Vogt des Benediktinerklosters, gründete mit Bestätigung von Papst Paul II. in Rom am 1. Jänner 1469 den St. Georgs-Ritterorden und setzte ihn, mit großen Besitzungen ausgestattet, im Kloster Millstatt ein. Erster Hochmeister wurde Johann Siebenhirter, ihm folgte Johann Geumann – beide fanden in der Kirche ihre letzte Ruhestätte – und als letzter Wolfgang Prantner.

Zeremonienschwert des St. Georgsritter-OrdensIn diese Zeit fällt der Ausbau des Klosters zu einer Festung, um gegen die Türkeneinfälle gesichert zu sein. Vier wehrhafte Türme, der Westteil des Klosters um den Benediktinerhof und das Georgsritterschloß (heutiger Lindenhof), sowie Reste der Wehrmauern sind heute noch Zeugen dieser Bauleistungen. Aber auch bedeutende Kunstwerke schufen die Georgsritter, wie z.B. das Weltgerichtsfresko und andere Fresken, das Millstätter Fastentuch, das Netzrippengewölbe in der Stiftskirche mit den 149 Wappen, sowie Altäre und Grabkapellen.

Mit dem Tod des letzten Hochmeisters im Jahr 1541 verlor der Orden bald seine Bedeutung und unter diesen Umständen konnte die Reformation ungehindert vordringen.
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Symposium 2012 08.06.2012 - 09.06.2012 — Kongresshaus Millstatt
Tag der offenen Tür in den Millstätter Museen 09.06.2012 - 10.06.2012 — Heimatmuseum Obermillstatt/Stiftsmuseum Millstatt
Sommerabend im Stift Millstatt - Kerzenlichtkonzert im Kreuzgang 06.07.2012 20:00 - 23:00 — Kreuzgang, Stift Millstatt
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