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frühe Geschichte
…von der Eiszeit bis ins Frühmittelalter…

vor Christus
ca. 30.000 v. Chr.: Während der Eiszeit graben Möll- und Liesergletscher das Becken, in dem sich heute der Millstätter See befindet.

ca. 2.000 v. Chr.: In der Jungsteinzeit befindet sich am Millstätter Berg die älteste bisher lokalisierte Siedlung. Bei Lammersdorf können Spuren einer solchen Siedlung festgestellt werden.

ca. 500 v. Chr.: Keltische Stämme besiedeln das Gebiet um den Millstätter See.

15 v. Chr.: Die Römer besetzen das Gebiet. Erst für diese Zeit kann auch am Ufer des Sees eine Siedlungstätigkeit nachgewiesen werden. Das keltische Königreich wird als Provinz Noricum in das Römische Reich eingegliedert.

nach Christus

Karolingischer Flechtwerkstein
Karolingischer Flechtwerkstein um 800

ca. 600 n. Chr.: Eine erste altchristliche Kirche in Laubendorf wird zerstört. Um diese Zeit erobern Slawen das Gebiet, danach lassen sich auch bairische und fränkische Siedler hier nieder.

800 n. Chr.: In diese Zeit fällt die Kunde vom Karantanen-Herzog Domitian, dem sagenhaften Gründer von Millstatt, der nach seiner Bekehrung 1000 Götzenstatuen (mille statuae) zerstören ließ und ein heidnisches Heiligtum
in eine christliche Kirche umwandelte. Um 800 ist in Millstatt tatsächlich eine erste Kirche nachweisbar, wovon zahlreiche karolingische Flechtwerksteine Zeugnis ablegen