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Benediktinerkloster

…von der Gründung bis zur Aufhebung des Benediktinerklosters…

ab 1070: Das Stift Millstatt wird gegründet von Aribo II. und seinem Bruder Poto aus dem bayerischen Geschlecht der Aribonen. Die Vogteirechte üben in der folgenden Zeit die Grafen von Görz, Ortenburg, Cilli und schließlich die Habsburger aus.

1124: Abt Otto wird aus dem Kloster Admont nach Millstatt berufen und führt es zu einer ersten Blüte. Nach einem Brand kommt es zum Neubau von Kloster und Kirche.

Millstätter Handschrift
Millstätter Handschrift um 1200

1166: Abt Heinrich stiftet das romanische Hauptportal und das Westwerk mit den beiden Türmen. Das Benediktinerkloster Millstatt bildet in den folgenden Jahrhunderten den geistigen und kulturellen Mittelpunkt Oberkärntens. Die Kirche und der Kreuzgang werden mit hochwertiger romanischer Bauplastik ausgeschmückt. In Obermillstatt und Matzelsdorf entstehen Filialkirchen des Klosters. Naheliegend ist auch die Existenz einer Schreib- und Malschule, sowie einer umfangreichen Bibliothek.

1469: Wirtschaftliche Schwierigkeiten lassen das Kloster nach und nach an Bedeutung verlieren, was schließlich zu seiner Aufhebung im Jahre 1469 führt.